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Der Mobile Soziale Hilfsdienst

Der Mobile Soziale Hilfsdienst

Küche putzen, staubsaugen, die hohen Regale abstauben, den schweren Wäschekorb in den Keller schleppen: im Alltag warten viele Herausforderungen. Was den meisten von uns zumindest eine unangenehme Last, ist für alte, kranke und behinderte Menschen ein unlösbares Problem. Der Mobile Soziale Hilfsdienst versorgt und begleitet Menschen, denen es nicht mehr möglich ist, ihren Haushalt alleine zu führen. Und er versteht sich als Entlastungsangebot für pflegende Angehörige. 

Eigenständig trotz Einschränkung

Frau K. (75) ist Witwe. Nach einem schweren Sturz hat sie gerade einen längeren Krankenhausaufenthalt hinter sich. Ihr ganzes Leben legte sie sehr viel Wert auf einen sauberen und ordentlichen Haushalt. Am Zustand einer Wohnung könne man den Charakter eines Menschen ablesen, sagt sie oft. Und die ihre war immer tipp topp, davon könne man ausgehen. Jetzt ist Frau K. stark bewegungseingeschränkt. Das Staubwischen ist zu einer unmöglichen Mission geworden. Darunter leidet sie sehr. Ihre Tochter lebt fünfzig Kilometer entfernt. Sie kann nur ab und zu das Wichtigste für ihre Mutter erledigen.

Nach dem Krankenhausaufenthalt hat die Sozialstation die Pflege von Frau K. übernommen. Sie ist es auch, die hier, wie in den meisten Fällen, eine hauswirtschaftliche Versorgung anstößt. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht einen schnellen Einsatz, der flexibel mit den Pflegeleistungen abgestimmt werden kann. Weil Frau K. jetzt eine Pflegestufe hat, übernimmt die Kasse die Kosten für die Wohnungsreinigung, das Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten ebenso wie die der Pflege. In anderen Fällen erfolgt die Finanzierung durch die zuständigen Landratsämter, den Bezirk oder auf Selbstzahlerbasis.

Neue Lebensqualität

Frau K. ist froh über die zusätzliche Hilfe in ihrem Leben. Sie genießt es, die vielen Arbeiten im Haushalt von der Kehrwoche bis zum Waschtag nicht mehr allein machen zu müssen. Und auch die Begleitung bei Behörden- und Arztgängen gibt ihr ein wenig der Sicherheit zurück, die für sie früher selbstverständlich war. So kann sie trotz ihrer Einschränkung ein eigenständiges Leben führen.